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Kolping-Bezirksverband Lüdinghausen profitiert von Kolping-Stiftung

Die Kolpingsfamilie Lüdinghausen erklärt sich bereit, Kapitalerträge aus der Kolping-Stiftung Diözesanverband Münster zur Förderung der Kolpingarbeit im Bezirk einzusetzen.

Kolping-Bezirksverband Lüdinghausen profitiert von Kolping-Stiftung

v.l.: Ina Zebe (Kassiererin), Friedhelm Theveßen (Vorsitzender), Regina Raestrup u. Bernhard Eggersmann (beide Kolpingsfamilie Bösensell)

Da die Kolpingsfamilie Lüdinghausen im Jahr 2008 ihr Kolpinghaus in die Kolping-Stiftung Diözesanverband MÜnster eingebracht hat, kann sie nun über Kapitalerträge aus dem Erlös des Kolpinghauses verfügen. Im Jahr 2009 beliefen sich diese immerhin auf ca 5.000 €, die im laufenden Jahr zur Ausschüttung kommen sollen.

Nach mehreren Gesprächen zwischen dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Lüdinghausen, Friedhelm Theveßen, und dem Geschäftsführer der Kolping-Stiftung Diözesanverband Münster, Alfons Rave, zeichnet sich nunmehr ab, dass die Kolpingsfamilie Lüdinghausen die Kapitalerträge einsetzt, um für einen überschaubaren Zeitraum von 2 bis 3 Jahren einigen Kolpingsfamilien im Bezirk Lüdinghausen personelle Unterstützung zukommen zu lassen. Ziel könnte es sein, in ausgewählten Kolpingsfamilien des Bezirksverbandes Lüdinghausen die Jugendarbeit oder Familienarbeit "anzuschieben". Dafür bedarf es noch intensiver Beratungen mit den Kolpingsfamilien sowie klarer Zielformulierungen, damit die Mittel auch wirksam eingesetzt werden und Erfolg zeigen, fordert Friedhelm Theveßen zu recht. Diese Aktion wird nicht zuletzt deswegen möglich, weil Friedhelm Theveßen nicht nur Vorsitzender der Kolpingsfamilie Lüdinghausen, sondern gleichzeitig auch Bezirksvorsitzender ist.

Alfons Rave nutzte die letzte Bezirksversammlung, den Kolpingsfamilien des Bezirkes Lüdinghausen an diesem Beispiel aufzuzeigen, welche Bedeutung die Stiftung für das Leben des Kolping-Diözesanverbandes insgesamt und für die Arbeit der Kolpingsfamilien insbesondere bekommen wird. Der Verband wird mittel- und langfristig zunehmend darauf angewiesen sein, in seiner Arbeit auf Kapitalerträge aus der Stiftung zurückzugreifen; die öffentlichen und kirchlichen Mittel werden perspektivisch eher weiter zurückgehen.

Ohne die Kapitalerträge aus der Kolping-Stiftung wäre eine mehrjährige besondere personelle Unterstützung zur Förderung von Jugend- und Familienarbeit im Bezirk Lüdinghausen auch nicht möglich. So profitieren Kolpingsfamilien unmittelbar, wenn sie zum Kapitalaufbau in der Stiftung beitragen.

Jeder, Kolpingmitglied oder nicht, kann zum Aufbau von Stiftungskapital in der Kolping-Stiftung Diözesanverband Münster beitragen. Eine ganz einfache Möglichkeit ist gegeben über das Zustiftungsformular. Das Kuratorium der Stiftung dankt ganz herzlich!

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